Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Verschmutzung, Schonung und Erhalt
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Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon aida » Mo 16. Mär 2015, 07:53

statt Plastik kann man ja vieles verwenden - inzwischen gibt es aber auch ganz viele Bambus-Produkte.

Auch in Deutschland wird Bambus angebaut

http://www.bo.de/lokales/offenburg/bamb ... e-kraeuter


https://www.youtube.com/watch?v=6yWVaDMghm8

:yes:

Bisher habe ich Untersetzer für die Teller aus Bambus, ansonsten ging ich bisher an Bambus-Produkten vorbei- war eher auf Edelstahl fokussiert

http://www.wissen.de/bildwb/welche-teil ... -man-essen

Bambussprossen habe ich bisher nur eingelegte mal probiert, Art Mixed Pickles aus dem China-Shop - hatte mir aber nicht so gut geschmeckt, schade

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Raldus
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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon Raldus » Mo 16. Mär 2015, 08:29

Bambus finde ich toll. Sieht gut aus, ist haltbar und: Bambus vergammelt nicht. Im Holz steckt eine Antibakterielle Säure. Ich denke mal, dass die irgendwann entschwindet, aber man sollte Brettchen und Co. auch nur abputzen und nicht abspülen.

Bambus macht sich echt schick in der Küche. Außerdem kann ich auf Brettchen besser Brot für die kleine kariert schneiden. :babytap:
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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon aida » Mo 16. Mär 2015, 08:54

:yes:

besser Brot für die kleine kariert schneiden. :babytap:



Meinst du mit kariert schneiden, mundgerechte Stückchen herausschneiden oder etwa ein Muster in das Brot schnibbeln?

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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon Raldus » Mo 16. Mär 2015, 10:29

Gitterartig. In kleine rechteckige Stücke. Und Kruste ab. Wobei sie da nicht zimperlich ist.
Insgesamt ist schneiden auf Brett halt besser als auf Teller. Teller ist meist zu klein und dadurch liegt ja nichts glatt auf. Ausserdem viel schöner als Kinder-Plastikteller. (die ich nicht habe) Mama hat Plastikzeugs. Kinder-Standard.
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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon aida » So 22. Mär 2015, 05:25

ah ja - ok - und: na dann lieber Holz - bzw. ein Bambusbrettchen als Plastik ;)

Plastik für die lieben Kleinen - irgendwie kann ich es verstehen, denn - es ist schnell mal was umgekippt - ein Glas, ein Teller - und das Maleur ist groß - der Inhalt des Tellers auf dem Boden, das Getränk aus dem Becher quer über den Tisch und Porzellan und Glas gehen dann halt auch mitunter zu Bruch - da ist Plastik schon stressfreier ....

und Plastik macht vieles auch irgendwie freundlicher, durch die Leichtigkeit des Materials und die bunten Farben

aber gegen Holz oder Bambus kommt es meiner Meinung nach nicht an - na ja, Holzteller gibt es auch glaube ich nicht mehr oder Holzbecher, außerdem müsste dann auch wieder so ein bestimmter Lack darauf glaube ich

und warum die Holz-Kochlöffel so beliebt sind verstehe ich auch nicht - da es mir gelegentlich etwas unhygienisch erscheint. Ich MAG die Holzlöffel, weil eben Holz, weil ich Holz sehr mag - aber für einen Löffel finde ich es wie gesagt etwas unhygienisch, auch wenn man ihn nach der Speisenzubereitung spült

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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon Raldus » So 22. Mär 2015, 22:22

Hygienebedenken hab ich bei Holz nicht. Beim Kochlöffel ist es mir egal. Bakterien werden abgekocht. ;)
Was soll da schon drauf sein wenn man veganer ist? Salmonellen schonmal nicht. Gesunde können sowas ab. Wir nehmen ja auch Geld in die Hand und das macht mir mehr sorgen. Oder Türklinken. Aber auch das kann man normalerweise ab.
Wenn ich an den Hof meine Großeltern in Kroatien denke ... Kein fließend Wasser nur ein Brunnen, kein Kühlschrank, Plastik auch kaum, usw. Nach dem Waschen hatte man wohl mehr Bakterien auf der Haut als vorher.
Mehr als die Hälfte aller Zellen im Menschlichen Körper haben nicht die DNA des Menschen. Link Es sind fremde Zellen. Bakterien & Co. Mit denen muss man leben. Umgekehrt: Ohne die können wir nicht leben.
Bakterienzoo
Chemie finde ich bedenklicher.

So einiges an Plastikzeugs haben die Kids auch bei mir. Trinkflaschen für Unterwegs z.B.. Sie trinken aber beide aus einem normalen Glas. Die kleine hat früh angefangen sich für 's Selbermachen zu interessieren. Also hab' ich sie gelassen. Am Anfang geht immer mal was daneben, aber so lernt man halt. Ich finde man darf bloß nicht überfordern und dann meckern. Wenn sie was macht was für das sie eigentlich zu jung ist, dann muss ich damit rechnen. Dann schimpfe ich auch nicht. Eher versuche ich ihr die Enttäuschung zu nehmen, dass sie es nicht sofort kann. Aber sie hat das schon gut verinnerlicht, dass scheitern beim Experimentieren dazugehört und sie weiß, dass ich aufpasse und unterstütze. Manchmal bekomme ich auch schlicht den Befehl: "Aber du passt auf!" :babytap:

Etwas abgeschweift mal wieder. (Wes' das Herz voll ist, des' geht der Mund über) :D
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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon aida » Fr 27. Mär 2015, 16:36

Hu hu :)

ja, da hast du auch wieder Recht, dass der Löffel auch wieder abgekocht wird ;) Habe ich auf die Schnelle nicht daran gedacht. Klar, wenn mal was daneben geht, dann sollte man nicht gleich meckern, gerade, weil sie es lernen sollen - müssen. Wird gleich gemeckert, dann speichert das Kind das und könnte Ängste aufbauen.

Mensch, mache geben auch gleich eine Ohrfeige - der Horror für mich, wenn ich sowas mit ansehen muss. Bischen versuche ich manchmal was zu sagen dann oder abzumildern, riskiere dann aber selbst eine verbale Ohrfeige zu erhalten wenn dann so Aussagen kommen wie: "das ist mein Kind, misch dich da nicht ein" :/ :roll:

ja, sprich dich nur aus - dafür ist ein Forum ja da, gell? ;)

Das OLG Karlsruhe entschied übrigens, dass Bambus rechtlich als "Hecke" gilt :roll:

Hier ist das Aktenzeichen

http://bau-blawg.de/ist-bambus-eine-hec ... drahtzaun/

http://bau-blawg.de/ist-bambus-eine-hec ... drahtzaun/

Er zählt zwar zu den Gräsern, mehrere Bambus-Pflanzen können aber durchaus eine Hecke bilden. Deshalb bekam ein Kläger Recht, der sich an einer Bambus-Bepflanzung in Nachbers-Garten störte. Die war höher als ein Meter achtzig und hatte den Grenzabstand von fünfzig Zentimteter unterschritten. Er verlangte den Rückschnitt. Die Richter meinten, es komme auf die Geschlossenheit der Anpflanzung an. Da Bambus gerne verholzt, handele es sich im Sinne des Nachberaschaftsrechs um eine Hecke. Folge: Heckenhöhe und Grenzabstand sind einzuhahlten.
(abgetippt aus meiner schlauen und der aktuellen Ausgabe von "Frau von heute" :P )

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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon aida » Mi 22. Apr 2015, 14:43

Hat jemand denn schon mal Bambus-Zahnbürsten probiert?

http://www.utopia.de/ratgeber/zahnpfleg ... ste-miswak

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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon Raldus » Mi 22. Apr 2015, 22:34

Nö. Gibts nicht für Oral-B. ;)
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Re: Bambus-Produkte und Anbau, sogar in Deutschland

Beitragvon konfitürianerin » Mi 21. Jun 2017, 12:06

Gibt es eigentlich prägnante Nachteile beim Bambusanbau?
Stichwort Monokultur, Schutz der heimischen Flora und Fauna etc .... ?


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